Refluxkrankheit


Zu viel Säure im Magen
Refluxkrankheit
Adam Gregor/ shutterstock

Viele glauben, dass nur üppiges Essen zu starkem Aufstoßen oder Sodbrennen führt. Allerdings kann es sich auch um die Refluxkrankheit handeln, bei der der Verschluss zwischen Speiseröhre und Magen nicht richtig funktioniert. Dadurch fließt der Mageninhalt in die Speiseröhre zurück. Wie sich die Beschwerden der Refluxkrankheit lindern lassen, erklärt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiQ).

Medikamente helfen

Wer den Eindruck hat, dass bestimmte Lebensmittel wie Schokolade oder Kaffee die Beschwerden hervorrufen, sollte in einem ersten Schritt auf diese Lebensmittel verzichten. Genügt dies nicht, können Medikamente Sodbrennen lindern. „In Studien profitierten viele Menschen mit Refluxkrankheit von sogenannten Protonenpumpenhemmern. Fast die Hälfte von ihnen hatte durch diese Medikamente kaum noch Sodbrennen“, erklärt Andreas Waltering von IQWiG. Protonenpumpenhemmer unterdrücken die Bildung von Magensaft.

Letzter Schritt: Operation

Bei starken Beschwerden oder wenn die Medikamente keinen Erfolg bringen, ist eine Operation möglich. Bei der so genannten Anti-Reflux-Operation wird der obere Teil des Magens um die Speiseröhre gelegt, so dass der Mageninhalt nicht zurückfließen kann. Allerdings kann diese Operation zu Schluckbeschwerde oder Völlegefühl führen. Ein Drittel der Patienten benötigen nach dem Eingriff weiterhin Medikamente.

Natürliches Sodbrennen

Wer ab und zu aufstößt, muss nicht zwangsläufig an der Refluxkrankheit leiden. Tatsächlich kann fettiges oder scharfes Essen die Ursache sein. Nur wenn die Beschwerden sehr ausgeprägt sind und so das tägliche Leben beeinflussen, sprich man von einer Krankheit.

News

HPV-Impfung: Sicher und wirksam
HPV-Impfung: Sicher und wirksam

Erneut bestätigt

Impfungen werden nicht „einfach so“ empfohlen. Ihre Wirkung und vor allem ihre Sicherheit wird in Studien geprüft. Zwei neue große Studien haben für die HPV-Impfung nun erneut bestätigt: Die Impfung hat wenig Nebenwirkungen und schützt zuverlässig.   mehr

Wärmflaschen richtig benutzen
Wärmflaschen richtig benutzen

Achtung, Verbrühungs-Gefahr

Wärmflaschen sind bei vielen Gelegenheiten hilfreich. Sie haben allerdings auch ihre Tücken – im schlimmsten Fall kann man sich damit verbrühen. Damit das nicht passiert, gibt es hier ein paar praktische Tipps.   mehr

Wie Medikamente heiser machen
Wie Medikamente heiser machen

Pille, ACE-Hemmer und Kortison

Manchmal ist es gar nicht die Erkältung, die eine Heiserkeit auslöst. Auch Medikamente können zu Stimmstörungen führen. Ob man sie absetzen oder austauschen kann, entscheidet die Ärzt*in. Zusätzlich lässt sich aber mit Hausmitteln helfen.   mehr

Säureblocker nicht zu lange schlucken
Säureblocker nicht zu lange schlucken

Nebenwirkungen nicht unterschätzen

Ob Refluxkrankheit oder Gastritis: Protonenpumpenhemmer machen schnell Schluss mit Magenschmerzen und Sodbrennen. Allerdings gibt es gute Gründe, die Säureblocker nicht allzu lange einzunehmen.   mehr

Nach Infarkt Beine stärken
Person beim Beintraining auf einem Outdoor-Fitnessplatz.

Herzschwäche vorbeugen

Herzinfarkt überstanden? Jetzt heißt es, die Beinmuskulatur zu trainieren. Denn Personen mit viel Kraft in den Beinen entwickeln nach ihrem Herzinfarkt seltener eine Herzschwäche.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Linden-Apotheke im Krohnstieg-Center
Inhaberin Sigrid Schuhmann
Telefon 040/5 32 24 24
E-Mail linden-apotheke-hamburg@t-online.de