Sicherer Badespaß für Kinder


Verhaltensregeln und Tipps für Eltern
Sicherer Badespaß für Kinder

In der heißen Jahreszeit suchen viele Kinder kühle Erfrischung im Wasser. Damit das Badevergnügen mit einem Lächeln und keinem Unfall endet, gibt die Barmer GEK Verhaltenstipps für Eltern.

Laut der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) gehört Ertrinken zu den häufigsten unfallbedingten Todesursachen bei Kindern. Auch Beinahe-Ertrinkungsunfälle geschehen nicht selten. Denn die Gefahr, die vom Wasser gerade für Kleinkinder ausgeht, kann leicht von Eltern unterschätzt werden. Bei älteren Kindern besteht hingegen das Risiko, ihre Schwimmfähigkeit zu überschätzen. Egal ob im Freibad, im See, im Meer oder im Schwimmbecken heimischer Gärten – Experten der Barmer GEK rufen Eltern und Kinder dazu auf, zur Sicherheit einige Verhaltensregeln zu beachten.

Flache Becken sind nicht ungefährlich

Auch, wenn die heimischen Schwimmbecken mit ihrer geringen Tiefe eher harmlos wirken – für Kleinkinder können sie durchaus gefährlich werden. Denn aufgrund ihres Körperbaus können kleine Kinder schon im flachen Wasser ertrinken: „Weil ihr Kopf im Verhältnis zum restlichen Körper relativ groß ist, verlieren Kinder leicht den Halt. Wenn sie dann mit dem Gesicht ins Wasser fallen, löst das eine Art Schockstarre aus. Die Stimmritze im Rachenraum schließt sich und macht das Atmen unmöglich“, erläutert Dr. Utta Petzold, Medizinerin bei der Barmer GEK. Wie beugen Eltern diesem sogenannten trockenen Ertrinken vor? Wichtig ist es, mögliche Gefahrenquellen wie Brunnen, Regentonne oder den Gartenteich durch Abdeckungen, Zäune oder Ähnliches zu schützen. Während des Badevergnügens der Kleinkinder ist es wichtig, den Nachwuchs ohne Unterbrechung im Auge zu behalten.

Badespaß unter ständiger Aufsicht

Aber auch beim Badespaß außerhalb des eigenen Gartens gilt es, die Kinder ständig zu beaufsichtigen. Denn im schlimmsten Fall schützen Schwimmflügel oder Schwimmreifen Kleinkinder nicht. Die Medizinerin erklärt, warum: „Auch mit diesen Schwimmhilfen kann der Kopf des Kindes unter Wasser geraten, so dass es sich nicht wieder von alleine aufrichten kann.“

Mit gutem Beispiel voran

Was Kinder oftmals kaum erwarten können, sollten sie tatsächlich schnell lernen: Das Schwimmen. Doch trotzdem sollten Eltern ihren Nachwuchs im Auge behalten, denn gegen den starken Sog der Ansauganlagen der Freibäder können die kleinen Schwimmer nur schwer ankommen. Darüber hinaus gilt: Dem Reiz des Verbotenen widerstehen und nur an ausgewiesenen Badestellen das Badevergnügen suchen. Da Eltern Vorbilder sind, gilt das auch für Erwachsene.

Verhaltensregeln im schlimmsten Fall

  • Den Betroffenen sofort aus dem Wasser ziehen und in eine Decke hüllen. So wird einer Unterkühlung vorgebeugt
  • Den Notarzt unter der Notrufnummer 112 rufen
  • Bei Bewusstlosigkeit: Stabile Seitenlage und Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten
  • Selbst, wenn der Betroffene nur wenig Wasser geschluckt hat, sollte ein Arzt im Krankenhaus ausschließen, dass Wasser in die unteren Atemwege gelangt ist. Denn in solch einem Falle besteht die Gefahr auf eine spätere Entzündung oder auf ein Lungenödem.

News

Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder
Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder

Nun im U-Heft dokumentiert

Je früher eine Vorsorge beginnt, und je gewissenhafter sie eingehalten wird, desto besser ist ihre Wirkung. Das gilt auch und ganz besonders für die zahnärztliche Vorsorge. Damit die Untersuchungen nicht vergessen werden, werden sie nun im Untersuchungsheft für Kinder integriert.   mehr

Mundgesundheit in der Menopause
Mundgesundheit in der Menopause

Zum Schutz der Zähne

Die Hormonumstellung in den Wechseljahren schlägt nicht nur auf Eierstöcke, Gefäße und die Knochensubstanz. Auch Mund und Zähne leiden und müssen deshalb besonders geschützt werden.   mehr

Krebs durch ungesunden Lebensstil
Krebs durch ungesunden Lebensstil

Übergewicht und falsche Ernährung

Krebs ist in Deutschland die zweit häufigste Todesursache – nur an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben mehr Menschen. Viele dieser Krebserkrankungen ließen sich durch eine gesündere Ernährungsweise verhindern.   mehr

Zoster-Impfung schützt das Gehirn

Ältere und jüngere Frau liegen zusammen gutgelaunt auf einer Picknickdecke im Gras.

Jede fünfte Demenz vermeidbar?

Die Zosterimpfung schützt offenbar nicht nur vor der schmerzhaften Gürtelrose. Neue Studien zeigen, dass sie auch vor Demenz bewahren kann.   mehr

Wärmepflaster gegen Schmerzen
Sitzende Frau massiert sich den unteren Rücken. Wärmepflaster können gegen Schmerzen helfen.

Schnelle Hilfe für den unteren Rücken

Eine falsche Bewegung – und schon zwickt es im unteren Rücken. Linderung versprechen da praktische Wärmepflaster. Doch in welchen Fällen helfen sie wirklich?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Linden-Apotheke im Krohnstieg-Center
Inhaberin Sigrid Schuhmann
Telefon 040/5 32 24 24
E-Mail linden-apotheke-hamburg@t-online.de